Love me gender

München lebt und liebt Vielfalt

Was ist Gender

Über uns

Die Kampagne LOVE ME GENDER läuft ab April 2018 in München und möchte für das Thema Gender und Gleichstellung sensibilisieren. Dazu bieten unterschiedliche Einrichtungen, Vereine und Organisationen Veranstaltungen und Projekte für Bürger_innen, Kinder und Jugendliche sowie Fachkräfte an. Nähere Infos zu den Zielen der Kampagne finden Sie in unserem Selbstverständnis.

Getragen wird die Kampagne von einem breiten Bündnis unter der Federführung des Münchner Fachforums für Mädchenarbeit. Uns alle eint, dass die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, und Gleichstellung für uns und unsere Arbeit von Bedeutung sind.

Entstanden ist die Kampagne aus dem Münchner Fachforum für Mädchenarbeit, das sich 2016 intensiv mit gesellschaftlichen Strömungen und Gruppierungen beschäftigt hat, die seit einigen Jahren in Deutschland massiv gegen Gleichstellungspolitik, sexuelle Vielfalt sowie Sexualpädagogik in Schulen Stimmung machen. Diesen Vereinnahmungen und Verzerrungen des Konzepts Gender möchte die Kampagne entgegentreten.

Die Kampagne bietet vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten. Zum einen natürlich die Teilnahme an Veranstaltungen, zum anderen aber freuen wir uns, wenn Einrichtungen, Organisationen oder Vereine unserem Bündnis beitreten und sich selbst aktiv mit Angeboten einbringen.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse über
• unser Formular
• per Mail an info@lovemegender.de

Organisationsteam

Entstehungsgeschichte

Nach der Auseinandersetzung mit den aktuellen Anti-Gender-Bewegungen wurde im Plenum des Fachforums am 09. Dezember 2016 die Idee entwickelt, eine münchenweite Pro-gender-Kampagne zu initiieren.

Ab Februar 2017 trafen sich engagierte Fachfrauen des Fachforums regelmäßig, um die Idee in die Tat umzusetzen.

Am 24. März 2017 fand eine Kooperationsveranstaltung des Fachforums für Mädchenarbeit mit dem Netzwerk Jungenarbeit zum Thema „Rollback der Geschlechter“ statt. Der Andrang von Fachkräften war immens. Im Rahmen dieser Fachveranstaltung hielt Andreas Kemper einen Vortrag zum Thema, die anschließenden Workshops wurden zum Austausch über die aktuelle geschlechterreflektierte pädagogische Praxis sowie zur Vernetzung genutzt. In den Diskussionen wurde deutlich, dass großer Bedarf an Fortbildung & arbeitsfeldübergreifendem Austausch besteht.  Auch die Bedeutung der Kooperation mit Organisationen außerhalb der Mädchen- & Jungen arbeit sowie mit weiteren Netzwerken wurde hervorgehoben.

Diese erfolgreiche Veranstaltung befeuerte die Umsetzung der Kampagne. Die Organisationsgruppe wuchs in den kommenden Monaten über das Fachforum hinaus und entwickelte das Selbstverständnis.

Im September 2017 erhielt die Kampagne den Namen „LOVE ME GENDER“ und das passende Logo.

Seit Winter 2017/18 nimmt die Kampagne weiter Gestalt an:
Das erste Treffen aller Bündnispartner_innen und die Auftaktveranstaltung werden geplant. Mittlerweile stemmen 12 Organisationen und Netzwerke die Organisation der Kampagne, über 30 Bündnispartner-innen unterstützen sie.

Am 24. Januar 2018 fand das 1. Treffen aller Bündnispartner_innen statt.